Pokhara

Die Foster Foundation Nepal sagt Danke!

Wie ihr euch sicherlich erinnert, hatte ich euch in meinem Artikel über die Foster Foundation Nepal um Spenden für FFN gebeten und wollte selbst auch meine Geburtstagsgeschenke spenden. Und eigentlich wollte ich das ja auch an meinem Geburtstag übergeben, aber irgendwie hat das nicht so richtig in die Dramaturgie des Tages gepasst und es war auch nicht der richtige Personenkreis. Daher habe ich die Übergabe dann jetzt bei meinem Abschied von DB, Rekha und den Kindern nachgeholt.

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Der Travelpirate und sein nepalesischer Geburtstag

Wenn es eine Sache gibt, die man einmal im Leben gemacht haben sollte, dann ist das sicherlich seinen Geburtstag in Nepal auf die einheimische Art zu feiern. Eigentlich ist es fast das Gleiche wie in Deutschland und es geht vor allem um das gemeinsame Beisammensein und das Essen, aber dann ist es doch auf vielfältige Weise wieder so anders… Aber glücklicherweise habe ich mich ja für euch geopfert und habe das mal ausprobiert, natürlich nur, damit ich euch hier davon berichten kann 🙂

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Neuer Bewohner im Foster Home!

Kennt ihr eigentlich schon den neuesten Zugang im Zuhause der Foster Foundation Nepal?

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Sein Name ist Bhote, er ist gerade mal knapp 5 Wochen alt und sein Geburtsort ist Tara Pani. Richtig, da waren wir doch am letzten Tag unserer Trekking-Tour! Die Kinder, allen voran Chhitij, lagen DB wohl die ganze Zeit schon sehr in den Ohren, dass er ihnen ein Hundebaby von der Trekking-Tour mitbringen soll. Das ging wohl auch bei den täglichen Anrufen so und nachdem wir in den anderen Orten nur zu kleine Hundebabys gefunden hatten, die noch nicht von der Mutter getrennt werden durften, gab es eben im Guesthouse der letzten Nacht Hundebabies genau im richtigen Alter. Und da war es dann vorbei und auch DB konnte nicht mehr widerstehen und Bhote hat mit uns den Abstieg ins Tal mitgemacht. Aber was ein richtiges Baby ist, hat er sich dabei natürlich den ganzen Weg tragen lassen 🙂

Und ihr könnt euch sicherlich vorstellen, was für eine Freude das bei den Kindern bei unserer Rückkehr war!

Der Travelpirate und das Sadhu-Shiva-Zuckerrohr-Festival

Heute hat in Nepal der eine Feiertag dem anderen Feiertag die Klinke in die Hand gegeben. Während gestern der „Democracy Day“ gefeiert wurde, an dem aber mal so was von gar nix los war, ging es da heute schon deutlich bunter und lebendiger zu. Den genauen nepalesischen Namen habe ich natürlich wieder vergessen und selbst wenn ich ihn mir gemerkt hätte, könnte ich ihn wahrscheinlich sowieso nicht richtig schreiben. Aber das heutige Festival wurde mir auch schon unter den unterschiedlichsten Namen verkauft und alle sind irgendwie auch richtig…

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Two men and one bike

Diesen Freitag hat nach ein paar durchwachsenen Tagen endlich mal wieder die Sonne rausgeschaut und jeder hat sich sofort von ihrer guten Laune anstecken lassen. So auch DB, der nach dem obligatorischen morgendlichen Dhaal Bhat und nachdem die Kinder in der Schule waren, meinte dass wir beide heute ein bisschen Sightseeing machen. Aber gerne doch, Abwechslung ist jederzeit willkommen!

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Die Foster Foundation Nepal

Nun sind es schon fast zwei Wochen seit ich in Frankfurt in den Flieger Richtung Nepal gestiegen bin und eigentlich muss man sagen, dass es nur zwei Wochen sind. Und trotzdem kommt es mir schon wie eine halbe Ewigkeit vor und das Leben in Deutschland liegt irgendwie schon fern hinter mir und ich habe mich bereits voll und ganz auf den Alltag hier in Pokhara eingestellt wie ich euch in einem älteren Artikel schon berichtet habe. Mittlerweile konnte ich mir auch ein recht gutes eigenes Bild von der Foster Foundation Nepal machen. Ich habe dazu ja schon von Silke und Rahel viel gehört und ihr habt ihre Berichte in ihren jeweiligen Blogs vielleicht auch damals mitverfolgt. Ich will hier aber trotzdem auch noch mal probieren, euch ein bisschen was über die Foster Foundation Nepal zu erzählen und euch meinen eigenen Eindruck zu schildern, der aber letztendlich nur die guten Erfahrungen bestätigt, die die Mädels bereits hier gemacht haben.

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Ein perfekter Moment in Pokhara, Nepal

Kennt ihr auch diese kleinen Momente, in denen das Leben still zu stehen scheint und man mit sich und der Welt im Reinen ist? In denen man alles um sich herum vergisst und sich einfach nur des Lebens freut?

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Alltag in Pokhara, Nepal

Namaste! Wie ich euch schon berichtet habe, wurde ich von DB, Rekha und den Kindern sehr herzlich in ihren Reihen aufgenommen und fühle mich sehr wohl hier. Die Verständigung klappt mal besser, mal schlechter, aber am Ende versteht man sich dann doch immer wieder. Mittlerweile kann ich auch schon alle Namen der Kinder und bin auf mich selbst stolz. Das Leben ist recht einfach, aber das wird durch die herzliche Familienatmosphäre sehr schnell aufgefangen. Die Kinder haben zumindest was zum Anziehen, bekommen zweimal am Tag ihr Dhaal Bhat und – am wichtigsten – sie können zur Schule gehen, so dass sie später hoffentlich ihr eigenes Leben führen können. Das ist schon weitaus mehr als viele andere Kinder hier in Nepal haben, auch wenn es nach unseren Verhältnissen natürlich nach wie vor ein sehr bescheidenes Leben ist. Aber trotzdem hat man häufig das Gefühl, dass die Kinder durchaus glücklicher sind als so manche westliche Kinder, die alle unsere vermeintlichen Errungenschaften zur Verfügung haben und schon gar nicht mehr wissen, ob sie heute mit der Playstation, der X-Box oder doch lieber mit dem Computer spielen sollen.

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Pokhara, die schönste Stadt im schönsten Land der Welt

Diese Ansicht vertritt zumindest der Leiter des nepalesischen olympischen Komitees und dem widerspricht man natürlich nicht! Auch wenn ich die Meinung so nicht ganz teile, ist Pokhara aber auf jeden Fall ein ganz besonders schönes Fleckchen Nepals. Wobei die Stadt dazu eigentlich nichts beiträgt, das besorgt die Natur schon ganz alleine. Der Phewa Lake mit dem Himalaya-Gebirge im Hintergrund ist aber auch einfach der Wahnsinn! Da sieht man dann auch drüber hinweg, dass die Stadt selbst eigentlich ein Schandfleck inmitten dieser tollen Natur ist.

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Die Reise nach Pokhara

Schönen guten Morgen, liebe Welt!

Ich liege gerade noch im Bett meines kleinen Zimmers im Waisenhaus von DB und Rekha und finde keinen Schlaf mehr, da ich gestern schon sehr früh ins Bett gegangen bin und eigentlich auch schon fit bin. Die Kinder erwachen auch schön langsam und das Haus füllt sich mit Leben. Bevor ich mich allerdings in dieses Leben stürze, will ich erst noch mal kurz meine Gedanken sortieren und mit euch teilen.

Es tut sich wirklich viel hier bei mir in Nepal. Ich wollte euch eigentlich noch so viel von Kathmandu erzählen und ich habe noch so viele tolle Bilder, die ich euch zeigen will. Die Geschichten und Bilder aus Kathmandu werdet ihr auch noch hören und sehen, aber mit der richtigen Chronologie wird das nichts mehr. Dazu schreitet das Leben hier einfach zu schnell voran und ich geniesse die Zeit zu sehr, dass ich sie nur hinter dem Notebook verbringen will. Aber das war ja auch nicht der Sinn der Reise…

Nach drei tollen, aufregenden, verstörenden, interessanten, lehrreichen und abenteuerlichen Tagen in Kathmandu habe ich am Sonntag den Touristenbus in Richtung Pokhara bestiegen. Der Bus hat Kathmandu so gegen 7 Uhr in der Früh verlassen und die Fahrt dauerte mit allen Zwischenstopps ungefähr 8 Stunden. Aber ich habe diese Fahrt sehr genossen, auch wenn mir Raj aus dem Guesthouse in Kathmandu doch nahegelegt hatte, dass ich doch lieber fliegen soll. Dauert nur 20 Minuten und er macht mir einen sehr guten Preis. Aber so ist das halt hier, jeder ist ein Business Man und will einem etwas verkaufen. Dabei sind sie aber immer sehr nett und nie aufdringlich. Man muss einfach nur recht bestimmt sagen, was man will und das ist das auch in Ordnung so.

Die Fahrt im Bus führte erst mal raus aus Kathmandu und nachdem wir die Stadt erst mal hinter uns gelassen hatten, ging es direkt ab in den Himalaya. Und die Berge sind wirklich sehr beeindruckend und schön anzusehen, erst recht nach 3 Tagen in der verschmutzten, engen und lauten Großstadt. Da war das eine richtige Wohltat! Sowohl für die Augen als auch für alle anderen Sinne. Die Luft fühlt sich tatsächlich mal wieder ein bisschen nach Luft an. Ach, was für eine herrliche Natur Nepal hier zu bieten hat!

Leider stößt man aber auch hier immer wieder auf die allgegenwärtige Armut. Bei den meisten kleinen Dörfern auf der Strecke ging mir jedes Mal durch den Kopf, was zum Teufel die Leute den hier anfangen sollen? Die Häuser, so man sie denn so nennen kann, sind teilweise ein paar alte Steine notdürftig miteinander verbunden und ein bisschen Wellblech. Und darin bzw. davor wohnt dann eine Großfamilie. Und wie soll diese Familie dann an Essen kommen, geschweige denn Geld verdienen? Und dieser starke Kontrast dann immer vor der wahnsinnigen Kulisse des Himalaya. Ja, Nepal hat tatsächlich viele Seiten zu bieten und leider sind diese meist sehr konträr…

Ich wurde dann von DB und seinem ältesten Sohn am Busbahnhof in Pokhara sehr zuvorkommend empfangen und die Freude war auf beiden Seiten gross. Es gab keine allzu großen Berührungsängste und so ging es dann auf direktem Wege ins Waisenhaus und dort wurde ich gleich von allen 10 Kindern empfangen. Denn wie fast nicht anders zu erwarten, war am Sonntag mal wieder ein Feiertag gewesen und die Kinder mussten nicht zur Schule gehen. Daher konnte ich gar nicht lange überlegen und wurde mitten rein geschmissen und los geht mein Leben als Volunteer…

Wir haben dann den Nachmittag und Abend mehr oder minder auf dem Hinterhof verbracht, ich habe mich vorgestellt, die Kinder haben sich vorgestellt und dann war es auch nicht viel hin mit Berührungsängsten, die Kinder haben mich gleich für diverse Spiele und Aktivitäten in Beschlag genommen. Die Verständigung klappt eher mit Händen und Füssen, die kleineren Kinder sprechen natürlich noch kein Englisch, aber das macht nun nicht wirklich was aus. Und spätestens mit meinem Gastgeschenk für jedes Kind, einer kleine Rakete aus Schaumstoff, war das Eis gebrochen und der Hinterhof war voller Leben. Ich mittendrin und sehr glücklich…

Nach Einbruch der Dunkelheit gab es dann das typische Dhaal Bhat und ich glaube soviel Gemüse habe ich noch nie in meinem ganzen Leben gegessen 😉 Dhaal Bhat besteht aus Reis, einer Linsensuppe und eben viel Gemüse. Dabei wird die Linsensuppe dann über den gesamten Brei aus Reis und Gemüse geschüttet und ergibt so eine bunte Melange an unterschiedlichen Geschmäckern. Aber erstaunlicherweise schmeckte es sogar ganz gut, es war gut gewürzt und das hat mich das Gemüse dann fast wieder vergessen machen. Ich hatte dann auch keine andere Wahl und habe meinen Teller natürlich brav aufgegessen. Dabei sind die Portionen aber schon wirklich sehr gross, ich hatte meine liebe Mühe und Not damit, ganz zu schweigen davon, dass die Kinder viel schneller fertig waren mit dem Essen…

Danach war dann auch recht schnell Nachtruhe angesagt, die Kinder haben sich auf ihre Zimmer zurückgezogen. Es gibt dabei ein Zimmer für die Jungs und eines für die Mädchen. Ich habe mich dann noch ein bisschen mit DB unterhalten und bin dann auch auf mein Zimmer gegangen. Da es natürlich mal wieder keinen Strom gab, habe ich dann im Schein einer Kerze meine Sachen ausgepackt, mich etwas eingerichtet, noch ein paar Bilder bearbeitet und bin dann aber recht schnell eingeschlafen. Und erstaunlicherweise habe ich sehr gut geschlafen, obwohl ich gar keine Ohrstöpsel mehr reingetan hatte, wie DB mir das wärmstens empfohlen hatte. Naja, muss wohl an den Ereignissen des Tages gelegen haben…

Und nun heißt es für mich aufstehen, ein neuer Tag beginnt und die Kinder haben heute auch noch keine Schule, daher darf man gespannt sein, was der Tag so alles mit sich bringt…

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