Die Foster Foundation Nepal

Nun sind es schon fast zwei Wochen seit ich in Frankfurt in den Flieger Richtung Nepal gestiegen bin und eigentlich muss man sagen, dass es nur zwei Wochen sind. Und trotzdem kommt es mir schon wie eine halbe Ewigkeit vor und das Leben in Deutschland liegt irgendwie schon fern hinter mir und ich habe mich bereits voll und ganz auf den Alltag hier in Pokhara eingestellt wie ich euch in einem älteren Artikel schon berichtet habe. Mittlerweile konnte ich mir auch ein recht gutes eigenes Bild von der Foster Foundation Nepal machen. Ich habe dazu ja schon von Silke und Rahel viel gehört und ihr habt ihre Berichte in ihren jeweiligen Blogs vielleicht auch damals mitverfolgt. Ich will hier aber trotzdem auch noch mal probieren, euch ein bisschen was über die Foster Foundation Nepal zu erzählen und euch meinen eigenen Eindruck zu schildern, der aber letztendlich nur die guten Erfahrungen bestätigt, die die Mädels bereits hier gemacht haben.

Die Organisation

Die Foster Foundation Nepal wurde erst 2010 (nach nepalesischem Kalender 2067) von Dhan Bahadur (oder einfach DB) Bishwokarma gegründet. Sie ist natürlich ordnungsgemäß bei der Verwaltung von Nepal eingetragen und muss jährlich Rechenschaft ablegen. Dazu gehört zum einen, dass das Board der Foundation einmal jährlich eine Prüfung durchführt und sich von den Zuständen hier im Foster Home überzeugt. Zum anderen gehört dazu die Kostentransparenz, welche die gesamten Kosten auf monatlicher und jährlicher Basis aufschlüsselt. Und das Leben hier in Nepal ist tatsächlich nicht so billig, wie man das eigentlich von einem der ärmsten Länder der Welt gedacht hätte.

Das besondere an der Foster Foundation ist aber die Motivation für deren Gründung und die daraus resultierende familiäre Atmosphäre im Foster Home. Denn eigentlich fühlt man sich hier nicht wie in einem Waisenhaus, sondern wie in einer Großfamilie. Das kommt daher, dass DB, seine Frau Rekha und ihre eigenen drei Kinder sich entschlossen haben, ihr Leben zukünftig anderen Kindern zu widmen und ihnen einen Heim zu bieten. Vor dieser Entscheidung muss man wirklich den allerhöchsten Respekt haben, denn DB und seine Familie führten vorher für nepalesische Verhältnisse ein durchaus ganz gutes Leben. DB war in verschiedenen, meist ausländischen, Projekten als Techniker/Ingenieur eingesetzt und brachte ganz gutes Geld nach Hause und die Familie führte ein ganz beschauliches Leben. Und dieses Leben aufzugeben, die finanzielle Selbstbestimmtheit hinter sich zu lassen und sein Leben dem Aufbau der Foster Foundation Nepal und den Kindern zu widmen, sich selbst zurückzustellen und sich mit einfachen Verhältnissen zufrieden zu geben, das ist ein sehr großes persönlicher Einschnitt. Ich denke das alleine sagt schon mehr über den Charakter dieser Organisation und der leute dahinter aus als ich euch mit Worten jemals schildern könnte. Ich weiss nicht, ob ich zu solch einem Schritt in der Lage wäre und ich glaube euch geht es da ähnlich!

Die Familie

Ich habe die Kinder hier wirklich bisher nur als eine große Familie kennengelernt, die auch so miteinander umgehen. Aber das gehört auch so DB’s Philosophie keinen Unterschied zwischen den eigenen Kindern und den „Waisenkindern“ zu machen. Und das finde ich ist ein großartiger und richtiger Ansatz. Ich möchte euch daher nun in diesem Abschnitt die Familienmitglieder ein bisschen näher vorstellen.

DB

DB ist der Vater der Familie und gleichzeitig der Vorsitzende der Foster Foundation Nepal. Über seine Motivation habe ich euch ja bereits aufgeklärt und ich habe abends viele Gespräche mit ihm geführt und ihn als einen sehr weltoffenen und wohl durchdachten Menschen kennengelernt. Gerade zum Thema Religion haben wir einige Gespräche geführt und hier kann er die Engstirnigkeit vieler seiner Landsleute nicht nachvollziehen. Denn auch in Nepal führt die Religion teilweise doch immer wieder zu gesellschaftlichen Diskriminierungen. Hier versucht er auch immer wieder auf die Eltern von Rekha einzuwirken, die zum Christentum konvertiert sind und dies nun als alleinige Wahrheit ansehen. Komisch, irgendwie kommt einem das doch leider alles nur zu bekannt vor…
Er sieht die Bildung der Kinder auch als den wichtigsten Weg, wie man den Kreislauf der Armut durchbrechen kann. Und hier kann ich ihm nur aus vollstem Herzen zustimmen! Denn wenn die Kinder später einmal ihr eigenes Geld verdienen können und ein selbstbestimmtes Leben führen können, dann ist ihnen schon mal sehr geholfen. Wenn sie dazu noch vom Vorbild ihrer Eltern inspiriert werden und zumindest über die ausländischen Volunteers, die Welt und andere Lebensweisen kennenlernen, dann werden sicherlich auch sie später mal einen Unterschied in der nepalesischen Gesellschaft machen.
DB ist aber auch sonst ein Tausendsassa, der an allen Ecken mit anpackt und sich auch nicht zu schade ist mal hinter dem Herd zu stehen, wenn seine Frau Probleme hat. Ihm liegen die Kinder wirklich sehr am Herzen und er würde alles für sie geben und versuchen jeden Schaden von der Familie fern zuhalten. Wenn er könnte, würde er noch viel mehr Kindern helfen wollen und diese Mission treibt ihn auch an. Er schafft es zwar nur mit Müh und Not die Foster Foundation Nepal in ihrer jetzigen Größe am Laufen zu halten, aber trotzdem plant er schon weiter und möchte am liebsten noch mehr Kinder aufnehmen. Dazu möchte er die Ursachen an der Quelle bekämpfen, nämlich in den ländlichen Regionen von Nepal, wo gesellschaftliche und religiöse Vorurteile weit stärker ausgeprägt sind und wo Frauen einen sehr niedrigen Stellenwert in der Gesellschaft haben. Daher führt er dort Befragungen über die Lebensumstände der Kinder durch, selektiert die Daten und sucht nach möglichen neuen Kandidaten für die Foster Foundation Nepal.

Rekha

Rekha ist die Mutter der Familie und die gute Seele der Foster Foundation Nepal. Auch sie hat ihr Leben voll und ganz den Kindern gewidmet. Ihr Alltag besteht daher größtenteils daraus, den Haushalt zu führen und für die Kinder zu kochen. Aber in dieser Aufgabe geht sie vollkommen auf und es ist immer wieder eine Freude sie dabei zu beobachten, wie liebevoll sie mit den Kindern umgeht und wie stolz sie immer die Kinder beobachtet, wenn diese alle am Esstisch sitzen und ihr Dhaal Bhat verschlingen.

Auch wenn ihr Englisch doch sehr begrenzt ist, kann man sich auch mit ihr trotz allem ganz gut verständigen, es klappt schon immer irgendwie. Und ihr hättet mal ihre Augen sehen sollen als sie nach einem Großeinkauf für die Familie ganz schüchtern meinte, ob ich ihr nicht für die Hochzeit ihrer Schwester am kommenden Tag noch eine Spange und zwei neue Armreifen kaufen könnte? Da konnte ich dann natürlich nicht nein sagen 🙂

Sushma

Sushma ist die älteste Tochter der Familie und 17 Jahre alt. Sie geht in die 10.Klasse und bereitet sich gerade auf die kommenden, wohl sehr harten Abschlussprüfungen vor. Daher habe ich sie bisher leider auch noch nicht kennengelernt, da sie deswegen aktuell bei einem Onkel wohnt und sich in einem Intensivkurs auf ebendiese Prüfungen vorbereitet. Aber zumindest bei ihr scheint das Vorbild ihrer Eltern bereits gefruchtet zu haben, denn sie möchte später etwas in der sozialen Richtung studieren und dann hier in der Organisation ihrer Eltern helfen.

Chhitij

 

Chhitij ist der älteste Sohn der Familie und besucht die 9.Klasse. Was er später mal werden will, ist ihm noch nicht so ganz klar, aber er hat zumindest ein großes Interesse an Computern und möchte daher eventuell etwas in diese Richtung machen. Aber er hat ja auch noch ein bisschen Zeit sich das zu überlegen…

Ansonsten ist er ein begeisterter Taekwondo-Anhänger und hat es mittlerweile sogar schon zum schwarzen Gürtel geschafft, was ja nun auch keine Kleinigkeit ist. Gegenüber den anderen Geschwistern verhält er sich stets wie ein großer Bruder und beschützt und unterstützt diese jederzeit. Sein Englisch ist ziemlich gut, so dass man sich auch mit ihm sehr gut unterhalten kann.

Sujata

Sujata ist das dritte Kind der Familie und besucht die 8.Klasse. Sie ist für ihre Geschwister die große Schwester und hilft nicht nur ihnen jederzeit, sondern unterstützt auch Rekha im Haushalt wo sie nur kann. Ihre Kochkünste müssen sich hinter denen von ihrer Mutter wirklich nicht verstecken. Sie hat einen sehr aufgeweckten Charakter, ist allerdings teilweise etwas schüchtern, aber das schieben wir mal der Pubertät zu. Aber wehe, wenn sie erst mal aus sich rauskommt, dann steckt sie voller Leben und Energie. Nur zum Tanzen habe ich sie noch nicht gebracht…

 

Rijan

Rijan ist 9 Jahre alt, besucht die 4.Klasse und ist seit Juli 2010 hier in der Familie. Er kommt aus einer abgelegenen Region aus dem Distrikt Mustang im Norden von Nepal. Nach seiner Geburt ist seine Mutter mit einem anderen Mann durchgebrannt und hat seinen Vater mit den Kindern alleine gelassen. Da sein Vater sehr arm ist und kein Land besitzt, konnte er sich nicht ordentlich um die Kinder kümmern, was dazu geführt hat, dass Rijan und sein Bruder auf der Strasse gelandet sind. Und statt in die Schule zu gehen, hat er Drogen genommen und geraucht. Aber seit er hier in der Familie ist, hat er damit aufgehört und ist ein sehr guter Schüler und hat es gut verstanden diese Chance zu nutzen.

Er ist aber durchaus ein kleiner Wildfang geblieben und das ist auch gut so. Er macht aber trotzdem einen sehr überlegten Eindruck und hat durchaus eine ruhigere Seite, ist den anderen Geschwistern gegenüber aber stets sehr hilfsbereit. Wie alle Jungs hier spielt er gerne Fussball oder Basketball und da ist er dann voll in seinem Metier und geniesst das Leben.

Maya

Maya ist 10 Jahre alt und geht zusammen mit Rijan in die 4.Klasse. Sie ist im August 2010 aus der abgelegenen Region Myagdi im Westen Nepals zu der Familie gestossen. Sie ist die älteste von drei Geschwistern, die alle von ihrem Vater im Stich gelassen wurden als dieser abgehaut ist, um eine andere Frau zu heiraten. Da die Mutter keinerlei Einkommen besass, wohnt sie erst eine Zeit lang bei Verwandten, aber auch diese waren nicht in der Lage, alle Kinder mit genügend Essen zu versorgen. In dieser Situation hat sie dann glücklicherweise DB und seine Familie aufgenommen.

Maya ist recht schüchtern, hat aber auch ein sehr großes Herz. Auch sie nutzt nun ihre Chance und ist eine fleissige und sehr gute Schülerin. Mit ihren Geschwistern geht sie sehr liebevoll um und ausserdem ist auch sie bereits ein große Hilfe im Haushalt. Es vergeht kaum ein Tag, an dem sie mal nicht den Abwasch macht. Und trotz ihrer Schüchternheit liebt sie es auch zu tanzen und ist ein echtes Bewegungstalent.

Hem

Hem ist 8 Jahre alt und besucht die 3.Klasse. Er ist im August 2010 in der Familie aufgenommen worden und stammt aus einer Gebirgsregion aus dem Distrikt Prabat im Westen von Nepal. Als seine Mutter mit ihm schwanger war, ist sein Vater der Arbeit wegen nach Indien gegangen, aber leider von dort nie wieder zurückgekehrt. Bis heute weiss die Familie leider nicht, ob er noch am Leben ist oder durchgebrannt ist. Seine Mutter war dann auf sich alleine gestellt und konnte Hem weder genügend zu Essen bieten noch ihm eine Schulbildung ermöglichen. In dieser Situation hat in dann DB und seine Familie aufgenommen.

Hem ist auch ein ganz cleveres Kerlchen, der allerdings ein bisschen ruhiger als die anderen Jungs ist und sich gerne auch mal im Hintergrund hält. Dass er aber stets für seine Geschwister da ist steht nicht zur Diskussion. Und trotz allem ist er immer noch ein Junge und sobald ein Ball in der Nähe ist, rennt er mit den anderen Jungs wie ein Verrückter hinter diesem her.

Sushila

Sushila ist 9 Jahre alt und besucht ebenfalls die 3.Klasse. Sie stammt aus dem Distrikt Kaski im Westen Nepals. Nachdem ihr Vater bei der Arbeit in einem arabischen Staat umgekommen ist, war ihre Mutter nicht mehr in der Lage sich um Sushila und ihren jüngeren Bruder zu kümmern. Daher wurde sie von der Foster Foundation Nepal aufgenommen und weilt nun seit August 2010 bei der Familie.

Sushila ist auch eine sehr gute Schülerin und hat einen sehr ausgeglichenen Charakter. Ihren Geschwistern steht sie stets zur Seite und vermittelt gerne, wenn es mal irgendwo Streit gibt. Aber das kommt eigentlich so gut wie nie vor. Auch im Haushalt hilft sie immer mal wieder aus und ist eine Meisterin aller Klatschspiele, die sie mir natürlich mittlerweile alle beigebracht hat.

Preyrna

Preyrna ist ebenfalls 9 Jahre alt und besucht zusammen mit ihren Geschwistern die 3.Klasse. Sie kommt aus einer Gebirgsgegend im Distrikt Parbat im Westen von Nepal. Als ihr Mutter erneut geheiratet hat und ihre alte Familie verlassen hat, konnten Preyrna und ihr jüngerer Bruder nicht bei ihrem Vater bleiben, da dieser sehr arm ist, kein eigenes Land besitzt und zudem teilweise gelähmt ist, so dass er kein eigenen Geld verdienen kann. In dieser Situation hat sich dann DB und seine Familie im August 2010 Preyrna angenommen und bietet ihr hier ein familiäres Zuhause.

Bei Preyrna hat man im Vergleich zu ihren gleichaltrigen Geschwistern immer irgendwie den Eindruck, dass sie schon ein bisschen weiter in ihrer Entwicklung ist und ein bisschen selbständiger als die anderen ist. Sie ist ebenfalls sehr schlau und eine sehr gute Schülerin und hat ihre Hausaufgaben meist als Erste fertiggestellt. Gleichzeitig ist sie aber durch und durch ein Mädchen, liebt es zu tanzen und zu spielen.

Asha

Asha ist ebenfalls 9 Jahre alt und besucht zusammen mit ihren Geschwistern die 3.Klasse. Sie stammt aus Rupandehi in der Region Terai im Süden des Landes und hat insgesamt 5 Brüder und Schwestern. Nach dem Tod ihres Vaters konnte sich ihre arme Mutter nicht mehr um alle Kinder kümmern und nach einer Odysee durch verschiedene Heime ist Asha dann im Juli 2010 so DB und seiner Familie gestossen, wo sie nun die Kontinuität und Liebe bekommt, die ein Kind in diesem Alter eigentlich benötigt.

Asha gehört zu den ruhigeren Mädels hier in der Familie, was sie aber nicht weniger liebenswert macht. Sie besitzt auch ein schlaues Köpfchen und glänzt mit guten schulischen Leistungen. Im Umgang mit ihren Geschwistern ist sie stets sehr liebevoll. Sie liebt es zu singen und zu tanzen und bei der dreitägigen Dauerbeschallung der Nachbarn aufgrund ihrer Hochzeit, war sie kaum vom Hinterhof zu bekommen, wo sie zum einen das Geschehen aufmerksam beobachtet hat und zum anderen ein flottes Tanzbein auf das Parkett gelegt hat.

Mamta

Mamta ist mit ihren 8 Jahren das jüngste Mädchen hier im Haushalt und besucht die 2.Klasse. Sie stammt aus dem Distrikt Kaski im nördlichen Nepal. Ihre Familie zog mit ihr in der Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben nach Indien. Dort musste sie bereits als kleines Kind arbeiten und so zum Einkommen der Familie beitragen. Als der Vater bei einem Unfall allerdings starb, war die Familie gezwungen nach Nepal zurückzukehren obwohl sie hier keine Wohnung oder eine Haus hatten. Entsprechend war die Mutter nicht in der Lage ihre eigenen Kinder groß zu ziehen. Daher wurde Mamta im Juli 2011 auf Vermittlung der Stadtverwaltung in der Familie aufgenommen. Da sie noch nicht einmal nepalesisch sprach, musste sie das erst lernen um so überhaupt mit ihren neuen Geschwistern kommunizieren zu können.

Mamta ist ein sehr höfliches und aufgewecktes Mädchen, welchem man einfach ansieht, wie unbekümmert und unbeschwert sie in dieser Umgebung aufwachsen kann. Auch wenn sie auf der Webseite der Foster Foundation Nepal als ein bisschen schüchtern beschrieben wird, muss das wohl ein alter Eindruck sein, den ich überhaupt nicht bestätigen kann. Sie ist ein echter kleiner Wildfang und voll des Lebens. Und wenn sie irgendwo Musik hört, dann ist auch sie sofort am tanzen und macht das so voller Begeisterung, dass man denkt dass es kein Morgen mehr gibt. Ebenso versteht sie es wunderbar mit der Kamera zu spielen und albert gerne vor dieser herum.

Roman

Roman heißt eigentlich Dil Kumar, wird aber von allen nur Roman genannt. Er ist mit 5 Jahren das Nesthäkchen der Familie und besucht aktuell die Vorschule. Roman stammt aus dem Distrikt Myagadi im Westen des Landes. Nach dem Tod seines Vaters in einem Lastwagenunfall, blieb seine Mutter alleine mit ihren 3 Kindern und ohne Geld und Land. Entsprechend war sie nicht in der Lage sich um die Kinder zu kümmern und wurde daher DB empfohlen, welcher ihn im August 2010 in seiner Familie aufnahm und ihm seitdem ein Zuhause bietet.

Roman ist der Spassvogel der Familie und ein sehr lebenslustiges Kind. Das habt ihr ja sicherlich schon auf den Bildern von ihm gesehen, die das hoffentlich gut rüber bringen. Denn sobald er die Kamera sieht, ist er sofort am rumalbern und spielt mit der Kamera. Sein Lächeln alleine spricht schon Bände und es ist nur zu verständlich, dass die ganze Familie jeden Tag auf’s Neue ihre Freude mit Roman hat. Er ist natürlich auch noch ein bisschen wild und ungestüm, seine Hausaufgaben brauchen immer ein bisschen länger und seine Lehrer haben es wohl auch nicht so ganz leicht mit ihm. Aber wer will ihm das mit 5 Jahren verübeln?

 

Die Räumlichkeiten der Foster Foundation Nepal

Die Foster Foundation Nepal hat ihren Sitz in der Nähe des Phewa Lakes in Pokhara. Obwohl das Haus auf den Bildern natürlich erst mal sehr gross aussieht, bewohnt die Familie lediglich das untere Stockwerk. Dies hat DB angemietet und da Lakeside die touristische Ecke von Pokhara ist, sind die Mieten auch etwas teurer als eventuell in anderen Stadtteilen. Dies hat aber den Hintergrund, dass zum einen natürlich das Viertel auch etwas besser ist und zum anderen hat es den praktischen Grund, dass sich DB davon mehr Volunteers erhofft. Denn es ist hier natürlich deutlicher schöner für Volunteers, es sind lediglich 10 Minuten zum See, die Stadt mit ihren Einkaufsmöglichkeiten ist direkt dort und nicht zu vergessen sind die Restaurants, wenn die Volunteers dann mal ihren Dhaal-Bhat-Koller bekommen und mal was anderes essen müssen. Und den bekommt wohl jeder mal hier, jeden Tag Reis mit Gemüse zum Frühstück und Abendessen, das ist irgendwann wirklich für jeden genug 🙂

Die Räumlichkeiten selbst sind recht bescheiden, aber zweckmässig. Das Leben spielt sich meist in der Küche hier, hier wird natürlich gekocht und es gibt zwei große Tische damit alle Platz finden. Sind die Kinder mal gerade nicht in der Küche, so sind sie meist auf dem Hinterhof und machen auf Decken ihre Hausaufgaben oder spielen. Lediglich bei schlechterem Wetter verziehen sie sich in das Studierzimmer, welches ein einzelnes kleines Gebäude auf dem Hinterhof ist und wie ein Klassenzimmer eingerichtet ist. Weiterhin haben die Mädchen und Jungs dann jeweils ihren eigenen Schlafraum mit Hochbetten, aber dorthin geht es eigentlich erst nach dem Abendessen und wirklich nur zum Schlafen. Zudem hat DB noch ein kleines Arbeitszimmer in welchem sich auch der Computer befindet, den er zur Kommunikation mit den Volunteers und Freunden der Foster Foundation Nepal nutzt. Es gibt eine DSL-Leitung, welche mit ca. 16 KB/s zwar recht langsam, aber zumindest zuverlässig ist. Damit es für die Volunteers einfacher mit ihren eigenen Geräten ist, gibt es auch ein eigenes WLAN, welches aber eben nur funktioniert, wenn Strom da ist. Ansonsten finden sich im Arbeitszimmer viele Photos von den Kindern und den ehemaligen Volunteers und man kann dort ganz gut rumstöbern. Und außerdem kann man DB eigentlich immer mit irgendeinem Problem am Computer weiterhelfen 🙂

Für Volunteers gibt es ein eigenes Zimmer mit zwei Betten, sprich man kann auch gut als Paar oder mit einem Freund / einer Freundin anreisen und so gemeinsam seine Freiwilligenzeit hier verbringen. Sind mal zwei Volunteers da, die sich nicht kennen und auch nicht gleichgeschlechtlich sind, so wird wohl im Arbeitszimmer eine zweite Schlafstätte eingerichtet. Die Ausstattung des Zimmers ist sehr einfach, aber eigentlich braucht man auch nicht mehr als ein Bett, daher ist also alles vorhanden. Das Bett ist recht hart und man spürt nach dem Aufstehen schon mal seine Knochen, aber das gibt sich dann doch recht schnell wieder, so alt sind die meisten Volunteers dann ja auch noch nicht. Da es im gesamten Haus keinerlei Heizung gibt, sollte man sich aber natürlich auch auf kältere Temperaturen einstellen, gerade im Winter und Frühling. Im Februar z.B. ist es Nachts doch noch recht frisch und ich schlafe meist in Schlafanzughose mit T-Shirt, Pullover und Socken. Zudem bin ich über meinen Schlafsack mit einem Komfortbereich von +4 Grad und einem zusätzlichen Seiden-Inlay doch sehr froh. So warm eingepackt sind die Nächte dann recht angenehm.

Das Zimmer von DB und Rekha ist mit einem Vorhang abgehängt, ich habe es leider noch nicht gesehen, aber dem Grundriss des Hauses nach ist es auch recht klein. Komplettiert werden die Räumlichkeiten dann noch von einem einfachen Plumpsklo sowie einem Badezimmer mit der für Nepal typischen Dusche an der Wand und ohne Duschwanne, so dass danach immer das gesamte Badezimmer leicht unter Wasser steht. Und auch wenn DB immer von einer Hot Shower spricht, bin ich entweder zu blöd für die Dusche oder DB ist da etwas zu optimistisch. Ich will es mal so ausdrücken: Der menschliche Körper ist ein wahres Wunderwerk und kann schon kleine Temperaturunterschiede wahrnehmen. Daher ist durchaus ein Unterschied zwischen den beiden Einstellungen für „Kalt“ und „Heiß“ zu erkennen, mehr aber auch nicht 🙂 Wer daher ein heiße Dusche benötigt, ist hier definitiv falsch aufgehoben, aber deswegen kommt man ja auch nicht als Volunteer her und all diese Einschränkungen nimmt man eigentlich gerne in Kauf für all das, was man von der Familie zurückbekommt – so man sich denn auch drauf einlässt!

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Meine Rolle als Volunteer

Ja, was ist denn nun meine Rolle als Volunteer und was treibe ich denn so den ganzen Tag? Gute Frage, die man wohl auch nicht pauschal beantworten kann und die jeder für sich selbst herausfinden muss. Zudem hängt das natürlich auch von der Dauer ab, die man hier bei der Familie verbringt. Meine einzige „Pflicht“ ist es eigentlich nur die Kinder bis 10 Uhr zur Schule zu bringen und dann die kleineren Kinder um 15:15 Uhr wieder von der Schule abzuholen. Da die Schule aber praktisch gleich um die Ecke liegt und der Schulweg vom Verkehr her auch recht ruhig ist, ist diese Aufgabe aber auch nicht so wirklich herausfordernd. Zumal einen eigentlich eher die Kinder an der Hand nehmen und zur Schule führen als umgekehrt. Lediglich an den ersten Tage hat man höchstens ein bisschen Probleme, ob man jetzt auch die „richtigen“ Kinder mit nach Hause bringt, aber diese Sorge ist man auch spätestens dann los, wenn man sich endlich alle Namen und Gesichter einprägen konnte.

Ansonsten versuche ich natürlich so viel Zeit wie möglich mit den Kindern zu verbringen und sehe das auch als eine meiner Hauptaufgaben. Nach der Schule werden natürlich erst mal die Hausaufgaben erledigt und hier kann ich zumindest bei den englischsprachigen Hausaufgaben helfen. Wobei hier eigentlich auch nur selten Hilfe notwendig ist, zumindest bei den kleineren Kindern. Denn das gesamte nepalesische Schulwesen beruht wohl auf Auswendiglernen ohne dabei bitte Nachzudenken. Daher sind typische Hausaufgaben dann eben das Abschreiben von Kapiteln der aktuellen Lektion oder teilweise sogar das Abmalen einer kurzen Bildgeschichte mit Sprechblasen auf Englisch. Und wenn es dann doch mal Fragen zu einem Text gibt, dann wird auch stets darauf geachtet, dass man bitte nix selbst formulieren muss, sondern einfach nur den richtigen Satz im aktuellen Kapitel finden muss und diesen dann Heft notiert. Aber gut, wir reden hier ja auch von der 2.-4. Klasse. In den höheren Klassen ist der Unterrichtsstoff dann schon etwas anspruchsvoller, aber auch hier hat man nicht den Eindruck, dass auf Verständnis gelehrt wird. Es werden lediglich Formeln gepaukt und diese muss man dann anwenden können. Also auch auch hier wieder nix mit Verständnis…

Nach den Hausaufgaben bleibt dann aber immer noch genügend Zeit bis zum Einbruch der Dunkelheit und diese Zeit wird dann spielend auf dem Hinterhof verbracht. Und hier ist es natürlich lustig, wenn man einen Volunteer hat mit dem man allerlei spannende Sachen anstellen kann und vielleicht auch noch ein bisschen was mitgebracht hat. Daher kommt man sich hier selbst wieder ein bisschen wie ein Kind vor und das ist nun nicht das schlimmste Gefühl. Entsprechend wird munter gemalt, gebastelt und gespielt. Ich habe mich darauf ja zum Glück schon vorher eingestellt und habe entsprechend einiges mitgebracht und versuche mich dann z.B. als Ballonartist. Musste das auch erst wieder lernen, aber für die meist nachgefragten Schwerter reicht es dann doch wieder und sogar eine Gitarre habe ich zur Zufriedenheit der Kinder hinbekommen. Und mit Ballons kann sich zum Glück ja tagelang beschäftigen, das ist das Schöne an Kindern, die noch so unbekümmert und unverdorben sind. Aber auch Seifenblasen u.ä. können ganz lustig sein und man kramt dann ziemlich schnell in seinem Gehirn, was man denn früher so selbst alles als Kind gespielt hat.

Trotzdem können gerade die freien Samstage und Feiertage dann doch sehr lang werden und irgendwann weiss man dann auch nicht mehr so recht weiter und es kommt durchaus auch mal etwas Langeweile auf. Dauert zwar meist nicht lang, aber trotzdem möchte ich die Kinder ein bisschen aus ihrem Alltag reissen und daher haben wir für den nächsten Feiertag am Montag einen Ausflug zur World Peace Pagoda mit Picknick für die gesamte Familie geplant. Natürlich sponsore ich das Ganze und werde das mit DB und Rekha organisieren. Da freue ich mich schon sehr drauf und die Kinder offensichtlich auch, obwohl es nicht ihr erster Ausflug dorthin ist. Aber das Ziel hat der Familienrat so beschlossen…

Ansonsten probiert man natürlich auch so ein bisschen zu helfen, wo man eben nur helfen kann. Aber das ist teilweise gar nicht einfach, denn trotz allem wird man natürlich hier als Gast behandelt und die Nepalis sind wirklich sehr gute Gastgeber. So ist bisher jeder Versuch von mir ein bisschen im Haushalt zu helfen gescheitert, ich darf keinen Abwasch oder sonst was machen, sonst wird Rekha böse 🙂 Lediglich einmal habe ich es in einem unbemerkten Moment geschafft, das Studierzimmer durchzukehren, da überall Reste von zerplatzten Luftballons rumlagen. Aber sobald DB und Rekka das mitbekommen hatten, war es auch schon wieder vorbei und meine Aktion wurde fast schon als Heldentat hingestellt: Der Volunteer, zudem noch ein Mann, hat es gewagt zu kehren! Ich glaube das wurde an diesem Tag jedem erzählt, der um die Ecke kam 🙂 Daher habe ich diese Versuche dann zumindest eingestellt und akzeptiere es nun einfach, dass ich hier wohl nicht helfen darf.

Und daher probiere ich nun eben meine Qualitäten einzubringen und spätestens beim Thema Computer bin ich dann wieder sehr gefragt und habe dort auch freien Handlungsspielraum. Dies beginnt bei Lehrstunden für DB, geht über irgendwelche Dokumente mit Bildern setzen und Ausdrucken bis zur Überarbeitung und Neugestaltung von Info-Material für die Foster Foundation Nepal. So habe ich z.B. einen Sticker auf A5-Größe in Photoshop erstellt, den wir mit DB dann ausdrucken lassen und zusammen auf der Trekking-Tour verteilen bzw. DB wird die später dann noch in anderen umliegenden Hotels anbringen, um so vielleicht ein paar mehr Volunteers zu bekommen. Auch die Broschüre der Foster Foundation Nepal musste mal überarbeitet werden und mit neuen Bildern versehen werden. Zudem gibt es eine Mappe mit Informationen für neuen Volunteers, welche nun auch nicht mehr so wirklich auf dem neuesten Stand ist und der Überarbeitung bedarf. Und zudem blogge ich ja auch munter und berichte euch von meinen Abenteuern und der Foster Foundation Nepal und kann so ja vielleicht auch jemanden motivieren als Volunteer zur Foster Foundation Nepal zu kommen. Und das fände ich echt supertoll, wenn da weiterer Gesprächsbedarf vorherrscht, sprecht mich einfach an oder schaut auch mal in der Facebook-Gruppe der Foster Foundation Nepal vorbei. Ist eigentlich alles gar nicht so schwierig, in den Flieger steigen, in Nepal leben auch nur Menschen und hier wird schon keiner aufgefressen 🙂 Und vor allem kann man so die Arbeit der Foster Foundation Nepal am direktesten unterstützen, denn nach wie vor sind DB und seine Familie auch auf die finanzielle Unterstützung von Volunteers angewiesen.

Und damit sind wir auch schon bei einem sensiblen Thema, dem lieben Geld! Darüber redet man in Deutschland ja generell irgendwie nicht wirklich gerne und trotzdem muss das natürlich Teil dieses Artikels sein. Hier muss man sich nichts vormachen, denn 12 hungrige Münder zu stopfen und ihnen ein Zuhause sowie eine Ausbildung zu bieten, kostet nun einmal Geld. Und das nicht zu wenig, das Leben ist wirklich recht teuer hier. Deswegen hatte ich mir dann auch einmal Rekha und Chhitij geschnappt und bin mit ihnen auf die andere Seite der Stadt zum Großeinkauf gefahren. Auf die andere Seite der Stadt deswegen, da die Lebensmittel in Lakeside von Pokhara deutlich teurer sind und man auf dem Markt in der Stadt einfach billiger einkaufen kann. Und wir haben wirklich nur die dringendst benötigten Lebensmittel und Sachen gekauft und am Ende hat der Einkauf dann umgerechnet auch gut 120 € gekostet. Und die Lebensmittel reichen dann vielleicht mal so ca. 2 Wochen. So ist ein z.B. 25 kg Sack Reis gerade mal genug für circa 8-9 Tage und der kostet auch umgerechnet schon 13 €. Natürlich haben wir auch ein paar mehr Sachen wie Kerzen (einzige Beleuchtung wenn kein Strom da ist) und Seife gekauft, aber ich denke ihr seht, dass das Leben in Nepal recht teuer ist.

Und das ist dann halt tatsächlich ein Problem, wenn man seine finanzielle Selbstbestimmtheit aufgegeben hat wie DB und daher freut er sich auch über jeden Volunteer. Vor allem wenn er direkt zur Foster Foundation Nepal kommt, so wie ich nun der Erste bin. Die bisherigen Volunteers sind nämlich meist von anderen Organisationen vermittelt worden. Und für diese Vermittlungen hat die Foster Foundation Nepal dann umgerechnet ca. 3 € pro Tag erhalten, also nicht wirklich viel. Für direkte Vermittlungen empfiehlt die Foster Foundation Nepal eine Spende von ca. 10 € pro Tag und ich denke das ist durchaus gerechtfertigt und vor allem geht dieses Geld dann eben den Kindern direkt zugute. Und dann hilft natürlich sicherlich jeder Volunteer noch ein bisschen mehr aus, wie z.B. ich durch Einkaufen gehen, Ausflüge spendieren, mal Früchte oder Kekse für die Kinder mitbringen oder sich auf der Trekking-Tour eben durch DB und keinen anderen Guide führen lassen. Damit kann dann eben jeder entsprechend seinen Möglichkeiten ganz individuell einen Beitrag zu diesem Projekt leisten. Und jeder, der erst mal selbst gesehen und erfahren hat, welch gute Arbeit hier geleistet wird, hilft sicherlich jetzt und in Zukunft immer wieder gerne.

Und nun meine persönliche Bitte an euch…

Wer meine Reiseplanung mitverfolgt hat, hat eventuell mitbekommen, dass ich mir zuhause für meinen Geburtstag am 28.02. so schön vorgestellt hatte, am Morgen im Rahmen meiner Trekking-Tour alleine auf dem Poon Hill zu stehen und dort den Sonnenaufgang über der Annapurna zu beobachten. Sicherlich auch eine reizvolle Vorstellung, aber mittlerweile kann ich mir nicht mehr vorstellen, meinen Geburtstag ohne meine nepalesische Familie zu verbringen. Deswegen habe ich die Trekking-Tour mal flugs etwas vorverlegt und werde am 28.02. im Kreise der Familie feiern. Auf Anraten von Rahel hatte ich ja glücklicherweise je zwei Packungen Schoko- und Vanille-Pudding mitgenommen und den bekommen die Kinder dann schon mal Kuchenersatz kredenzt. Und auch sonst werde ich mir einiges einfallen lassen, um mit den Kindern und natürlich auch DB und Rekha einen schönen Geburtstag zu feiern. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf den Tag!

Und noch eine Sache habe ich mir einfallen lassen, denn statt dass ich mich beschenken lasse, möchte ich die Familie beschenken und werde ihnen an dem Tag mein eigenes Geburtstagsgeld als Spende geben. Versteht das jetzt nicht falsch und ich möchte hier auf keinen Fall zum Heiligen mutieren und schon mal selbst gar nicht heiliger als der Papst sein. Aber hier wird einfach gute Arbeit geleistet, ich habe nie das Gefühl gehabt in einem Waisenhaus zu sein, sondern habe mich stets wie in einer Großfamilie gefühlt. Die Kinder haben alle wirklich tragische Zeiten hinter sich und hier können sie einfach wieder Kinder sein, zur Schule gehen, bekommen Essen und haben ein Bett. Und das danken sie einem wirklich jeden Tag und ich möchte daher DB und Rekha so viel wie möglich unterstützen. Denn machen wir uns auf der anderen Seite auch nichts Falsches vor, helfen kann man jetzt vor Ort tatsächlich einfach am besten und effizientesten. Ich werde sie natürlich nicht vergessen und sie auch weiterhin versuchen so gut wie möglich zu unterstützen, wenn auch mein Leben in Deutschland dann irgendwann wieder weitergeht. Aber man kennt das ja, dann sind wieder viele tausend Kilometer zwischen uns und diese Hilfe hat dann einfach eine ganz andere Qualität…

Und hier kommt nun endlich ihr ins Spiel! Ich hoffe ich konnte euch durch meine bisherigen und natürlich durch diesen Artikel die Foster Foundation Nepal und vor allem die Gesichter dahinter ein bisschen näher bringen und ihr habt nun genau wie ich die Überzeugung gewonnen, dass hier einfach gute Menschen mit einem gutem Ziel am Werk sind. Wenn ihr nun auch das Bedürfnis habt, mich und damit die Kinder zum Geburtstag zu beschenken oder einfach nur die Arbeit der Foster Foundation Nepal unterstützen wollt, dann würde ich mich über eine kleine Spende eurerseits freuen. Keine Sorge, ich werde euch das nur dieses eine Mal fragen und euch danach auch wieder in Ruhe lassen, aber ich will es trotzdem nicht unversucht lassen. Es ist wirklich mit jedem Euro geholfen und jeder Euro wird auch dringend benötigt.

Da ich hier als Einzelperson handele und mir auch nicht vorher groß darüber Gedanken gemacht habe, kann ich euch auch keine Spendenquittungen oder ähnliches ausstellen, ewiges Seelenheil kann ich euch leider auch nicht versprechen und auch sonst wird eurer Leben danach wohl wie bisher weitergehen. Was ich euch aber garantieren kann ist, dass ich der Familie jegliches so gesammelte Geld am 28.02.2012 direkt vor Ort überreichen werde und es zu 100% an die Foster Foundation Nepal geht. Nicht mehr und nicht weniger!

Wer nun immer noch der Meinung ist, dass er diese Sache auch finanziell etwas unterstützen will, der kann das Geld gerne auf mein Konto überweisen und ich hebe es dann in Nepal ab und überreiche es der Familie direkt. Jeder noch so kleine Betrag hilft weiter und wird hier dringend benötigt. Die benötigten Überweisungsdaten dazu lauten wie folgt:

 

     Kontonummer:    8012254

     Bankleitzahl:        20041133

     IBAN:                     DE90200411330801225400

     BIC/Swift-Code:  COBADEHD001

     Institut:                 comdirect Bank AG

     Kontoinhaber:     Uwe Seiler

     Stichwort:            „Foster Foundation Nepal“

 

Ich sage schon mal im Voraus vielen Dank für eure Unterstützung mit ein paar abschließenden Bildern aus dem Alltag der Kinder:

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