Sonnenaufgang @ Angkor Wat

Am ersten Tag in Siem Reap und bei der Besichtigung der Tempel von Angkor stand ganz klassisch das Pflichtprogramm auf der Liste: der Sonnenaufgang am berühmtesten Tempel Angkor Wat. Millionenfach photographiert und jeder hat es sicherlich schon häufiger gesehen, aber man kommt halt doch nicht drum rum 🙂

Ein Nachteil von so einem Sonnenaufgang ist halt leider, dass er in der Früh stattfindet und man schon gegen 5 Uhr am Hotel losfahren muss. Die Sache wird zudem nicht leichter, wenn man am Vorabend wieder viel zu schnell Anschluss gefunden hat und sich die halbe Nacht in den Bars von Siem Reap rumgeschlagen hat 🙂 Aber zum Glück bin ich immer noch ein bisschen deutsch und wenn ich mir was vorgenommen habe, dann habe ich auch die Disziplin das durchzuziehen, auch wenn es mir eventuell nicht ganz so gut ging und ich meinen Wecker ungefähr zehntausendfach verflucht habe 🙂

Der Sonnenaufgang bei Angkor Wat ist dann auch der typische Startpunkt für alle Leute, die früh rauskommen und jeder Tourist muss das zumindest einmal gemacht haben während seines meist dreitägigen Aufenthalts. Daher ist man dann auch alles andere als alleine am Morgen, denn alle Leute scharen sich um den kleinen See vor der Tempelanlage, von dem aus diese bekannte und wirklich nette Reflexion des Tempels gibt. Man muss sich etwas durchkämpfen, da viele Photographen mit Stativen da sind und man braucht nunmal einen Platz in der ersten Reihe! Und man sollte sich auch nicht ganz zentral zu dem kleinen See einquartieren, wie ich das gemacht habe, sondern etwas links am See, da sonst die aufgehende Sonne hinter den Türmen versteckt ist.

Der Sonnenaufgang selbst ist dann nicht so spektakulär, es ist eher das Zusammenspiel des schönen roten Lichts mit der Silhouette des Tempels und eben der Reflexion im See. Man hat aber für gute Bilder ein recht kurzes Zeitfenster und sollte da dann auch wirklich Bilder aus leicht unterschiedlichen Perspektiven machen. Ich hatte mich für einen Timelapse entschieden und die Kamera hat alle 5 Sekunden automatisch Bilder gemacht, aber nach den ersten paar tollen Bildern kommt ein rechtes Einerlei und das Licht ist nicht abwechslungsreich und spektakulär. Daher ist das daraus entstehende Video bei mir durchgefallen. Konzentriert euch also lieber auf’s Bildermachen und habt etwas Geduld bis die Sonne über das Wolkenband kommt, das zumeist da ist. Weil dann ist sie richtig schön rot und es gibt ein recht geniales Licht, das eben im Zusammenspiel mit der Tempelanlage sehr gut funktioniert.

Sowohl zum Praxisteil für Photographen, nun aber endlich die Photos:

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