Über mich

Travelpirate

Hallo, mein Name ist Uwe Seiler und verdiene meine Brötchen als IT Consultant. Als meine Heimat würde ich nach wie vor Würzburg im schönen Frankenland bezeichnen. Da ich beruflich die letzten Jahre aber auch viel Zeit in Frankfurt am Main verbracht habe, fühle ich mich mittlerweile auch dort ganz wohl. Und bald werde ich auch dort hinziehen, mal sehen wie lange es dauert bis ich dann Frankfurt am Main als meine neue Heimat bezeichnen werde.

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Soweit, so normal. Und was hat es denn dann nun mit dem Travelpirate auf sich? Das ist ein persönlicher Transformationsprozess an dessen Anfang eine Kündigung stand und an dessen Ende eine fast dreimonatige Reise durch Nepal, Thailand, Kambodscha, Vietnam und Laos steht. Die Kündigung habe ich im Oktober selbst ausgesprochen, da sich mein ehemaliger Arbeitgeber und ich in den 5 gemeinsamen Jahren einfach zu sehr in unterschiedliche Richtungen bewegt haben. So schön die gemeinsame Zeit auch war und so sehr ich in meinem Beruf auch aufgegangen bin, so stark war dann aber auch das Gefühl hier ein Ende erreicht zu haben und auf zu neuen Ufern zu ziehen. Soweit auch nicht weiter schlimm, sowas kommt in Deutschland tausendfach vor und dann muss man eben getrennter Wege gehen. Passiert eben!

In mir persönlich hat dieser Schritt aber noch eine ganze Reihe weiterer Überlegungen angestossen und mich ein bisschen aus meinem Dornröschenschlaf geweckt. Denn auch wenn ich mich in den letzten 5 Jahren sehr auf die Arbeit konzentriert habe und daraus auch meine Motivation bezogen habe, so habe ich durchaus auch andere Seiten, die angesprochen werden wollen. Eine dieser Seiten ist definitiv die Liebe zur Photographie. Diese Liebe ist bei mir erst vor circa 1,5 Jahren erwacht, aber dafür dann umso heftiger. Und jeder der auch photographiert, weiss sicherlich wie schnell einen diese Kunst gefangen nehmen kann. Bei mir persönlich war es besonders die Verbindung aus Technik und Kreativität, die mich so fasziniert hat. Gerade der kreative Teil war und ist ein sehr schöner Ausgleich zur Arbeit geworden. Entsprechend habe ich ein bisschen Geld in dieses Hobby investiert und vor allem viel Zeit. Die Photographie ist nun mal kein Lehrbuch, das man einmal liest und versteht, sondern eine Kunst, die immer weiter ausgebaut werden will und einem trotzdem jeden Tag neue Facetten vor die Füsse wirft. Und ich bin ein bescheidener Schüler der erst am Anfang eines langen, nie endenden Weges steht…

Die andere Seite, die auch ausgelebt werden will ist meine Reiselust und meine Freude an fremden Ländern und Kulturen. Diese Lust habe ich wohl von meinem Eltern in die Wiege gelegt bekommen und habe in meiner Kinder- und Jugendzeit auch viele tolle Reisen mit dem Wohnmobil quer durch ganz Europa erleben dürfen, die mich entsprechend geprägt haben. Daher war es auch keine Frage, dass ich dann endlich alt genug auch ohne das elterliche Wohnmobil viel auf Reisen gegangen bin und den Radius der Reisen nur noch erweitert habe. So habe ich mittlerweile schon einige Teile der Welt erkunden dürfen und dabei viele Leute, Kulturen, Eigenheiten, Sehenswürdigkeiten und Länder kennengelernt. Ein bisher leider aber relativ weisser Fleck auf meiner persönlichen Landkarte ist dabei aber bisher immer Asien geblieben. Es hat mich zwar einmal beruflich nach Tokio in Japan verschlagen, aber Japan und die Japaner sind sicherlich eine eigene Welt für sich.

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Daher stand nach ein bisschen Rumrechnerei (Ja, Reisen kostet Geld und eigentlich überlegt man sich solche einschneidenden Schritte bevor man kündigt!) relativ schnell fest, dass ich nach dem Gültigwerden der Kündigung meines alten Jobs im Januar 2012 nicht nahtlos in den nächsten Job einsteigen werde. Vielmehr habe ich mir eine Auszeit von drei Monaten genommen, die ich dazu nutzen werde meine oben beschriebenen Seiten exzessiv auszuleben. Das erste Ziel stand dann inspiriert von den Erfahrungen und Erzählungen einer tollen (Ex-)Kollegin auch relativ schnell fest: Nepal! Hier werde ich einen knappen Monat verbringen und kann mich hoffentlich im Rahmen der Freiwilligenarbeit in einem Waisenhaus in Pokhara gut einbringen. Danach geht die Reise dann über Bangkok weiter nach Indochina, wo ich die folgenden knapp zwei Monate mit dem Rucksack auf dem Rücken die Länder und Leute erkunden werde. Aber das habe ich alles etwas genauer auf der Seite der Reiseroute beschrieben. Ach ja, ein paar Fotos werde ich dabei sicherlich auch machen und hier auf dem Blog posten.

Und was hat das denn jetzt alles mit dem Travelpirate zu tun? Der Travelpirate ist das Alter Ego, das ich für diesen meinen Travelblog gewählt habe, da meiner Meinung nach meine Motivation und Gefühlslage damit sehr gut beschrieben ist (und die Domain frei war :-)). Piraten sind ein bisschen verwegen, reiselustig, erkunden gerne die Welt, überschreiten auch mal ein paar Grenzen und geniessen das Leben. Gut, das ist jetzt eher das romantische Bild, das man von Piraten so landläufig hat und die historische Realität war eine ganz andere. Aber ich werde mich auf meiner Reise natürlich an diese romantischen Ideale halten und nicht plündernd und brandschatzend durch die Welt ziehen. Und außerdem hat sich das Thema auch ganz toll für die Gestaltung des Blogs geeignet und ich hatte viel Spass bei seiner Erstellung. Und das Thema lässt sich auch in der Photographie ganz gut verarbeiten und ihr dürft gespannt sein, was ich mir sonst noch so alles ausgedacht habe, damit euch hier auf dem Blog nicht langweilig wird.

Und auch optisch habe ich diese Transformation nachvollzogen, wie die Photogallerien auf dieser Seite zeigen, die die vielen Facetten des Travelpirates zeigen sollen. Und diese optische Transformation endet hier und so werde ich auf meine Reise aufbrechen und euch von meinen Abenteuern berichten:

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